Magische Spuren

Vermisster Kater Merlin, eine besondere Tierkommunikation

Wenn ein Kater verschwindet, beginnt für seine Menschen oft eine verzweifelte Suche. Bei Merlin führte mich die Tierkommunikation auf eine außergewöhnliche Spur und seine Geschichte zeigte mir, dass manchmal weit mehr gefunden werden kann als ein vermisstes Tier.

Als Merlin verschwand

Es war eine meiner ersten Tierkommunikationen.

Eine Frau, nennen wir sie Heidi, meldete sich bei mir, weil ihr Kater verschwunden war. Sein Name war Merlin. Ausgerechnet Merlin. Wie der Zauberer.

Damals wusste ich noch nicht, wie passend dieser Name für unsere gemeinsame Geschichte werden würde.

Ich war noch am Anfang meiner Arbeit und unsicher, ob ich den Auftrag überhaupt annehmen sollte. Einen vermissten Kater zu suchen, fühlte sich nach einer großen Verantwortung an.

Also nahm ich meine Frage mit in die Nacht. Kurz vor dem Einschlafen dachte ich: Wenn ich einen Hinweis bekomme, wo Merlin sein könnte, nehme ich den Auftrag an.

In dieser Nacht träumte ich und sah eine fremde Umgebung. Ich hörte beim aufwachen den Namen eines Ortes. Am Morgen teilte ich Heidi den Namen des Ortes mit. Und sie sagte: „Diesen Ort gibt es.“

Er lag ungefähr zwanzig Kilometer von Merlins Zuhause entfernt. Ich kannte die Gegend nicht, es war in einem ganz anderen Bundesland.

Und plötzlich begann eine Suche, die für uns beide viel mehr werden sollte als die Suche nach einem Kater.

Wir versuchten, ihn wiederzufinden. Manchmal waren wir ihm unglaublich nah. Dann schien er wieder wie vom Erdboden verschluckt.

Es war ein Hoffen, Suchen, Spüren, immer wieder Enttäuschung und doch wieder Hoffen. Doch während wir nach Merlin suchten, geschah noch etwas anderes.

Ich lernte Heidi immer besser kennen. In einer Sitzung mit ihr wurde mir bewusst: Nicht nur Merlin war verschwunden.

Auch Heidi hatte etwas verloren. Ihre eigene Magie, das war natürlich nicht die Magie eines Zauberstabes.

Sondern jene Magie des Lebens, die entsteht, wenn wir unserer Wahrnehmung wieder vertrauen. Wenn wir unserer Intuition Raum geben. Wenn wir uns erlauben, zu erschaffen, zu staunen und dem Leben mehr zuzutrauen als das, was wir gerade mit unseren Augen sehen können.

Heidi kannte diese Welt. Sie war selbst medial veranlagt. Doch irgendwann hatte sie diesen Teil von sich immer weniger gelebt und nun hieß ausgerechnet ihr verschwundener Kater:

Merlin.

Je länger wir gemeinsam nach ihm suchten, desto mehr begann Heidi auch wieder, sich selbst zu öffnen. Sie vertraute ihrer Wahrnehmung wieder. Sie begann sogar zu channeln.

Etwas in ihr, das lange still geworden war, fing wieder an zu leuchten und da genau öffnete sich auch für Merlin ein Weg. Wir fanden ihn.

Zwanzig Kilometer von seinem Zuhause entfernt musste Heidi ihn abholen. Endlich kam Merlin nach Hause.

Doch manchmal denke ich noch heute: Wir haben damals nicht nur einen Kater wiedergefunden. Merlin hat auf seiner ungewöhnlichen Reise auch seinem Menschen den Weg zurück zu etwas gezeigt, das lange verloren geglaubt war. Zu ihrer Intuition und ihrer Lebensfreude. Auch zu ihrer eigenen schöpferischen Kraft, aber vor allem zurück zu ihrer eigenen Magie.

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Eure Claudia Elisa mit Sissy & Shine ❤️


Vermisste Katze

Vermisste Katze: Warum sie oft nicht zurückkommt und was wirklich hilft

Als die Katze "Kitty" nach 10 Tagen plötzlich wieder nach Hause kam

Letzte Woche hat sich eine Frau bei mir gemeldet, deren Katze aus dem Fenster gerutscht war. Zu diesem Zeitpunkt war sie bereits seit zehn Tagen verschwunden.

Man kann sich vorstellen, was das mit einem macht. Die Ungewissheit. Die Sorge. Dieses ständige Hoffen und gleichzeitig die Angst, dass etwas passiert sein könnte.

Als sie sich an mich wandte, habe ich ihr ehrlich gesagt, dass ich kein klassisches Angebot zur Tiersuche habe. Denn meine Erfahrung zeigt, dass es in solchen Situationen oft nicht darum geht, „herauszufinden, wo das Tier ist“.

Viel wichtiger ist etwas anderes.

Gerade Katzen reagieren in solchen Momenten häufig mit einer Art innerem Rückzug. Sie geraten in Stress oder sogar in eine Schockstarre, ziehen sich zurück, verstecken sich und werden ganz still. Selbst wenn man sie ruft, kommen sie dann oft nicht, aber nicht, weil sie nicht wollen, sondern weil sie es in diesem Zustand schlicht nicht können.

Manchmal sind sie gar nicht weit entfernt. Und trotzdem wirken sie unerreichbar.

Deshalb habe ich begonnen, die Katze zunächst energetisch zu unterstützen.

Ich habe mich mit ihr verbunden und ihr in regelmäßigen Abständen vermittelt, dass sie sicher ist, dass sie nach Hause gehen soll, dass ihr Mensch auf sie wartet. Ich habe ihr Vertrauen gesendet, Ruhe, Orientierung, all das, was sie in diesem Moment gebraucht hat, um aus diesem inneren Zustand wieder herauszufinden.

Auch ihrem Frauchen habe ich erklärt, wie wichtig es ist, selbst in dieser Verbindung zu bleiben und ihr immer wieder Ruhe und Vertrauen zu senden. Sie hat auch eine kleine Übung bekommen, mit der sie ihre Katze energetisch unterstützen konnte (ganz einfach).

Nach nach knapp 12 Stunden kam dann die Nachricht, auf die ich so sehr gehofft hatte:

Die Katze  war wieder da (Foto von Kitty mit Erlaubnis der Besitzerin).

Einfach so. Als hätte sich innerlich etwas gelöst.

Und genau das ist oft der entscheidende Punkt.

In solchen Situationen zeigen viele Tiere keine klaren Bilder oder Hinweise. Nicht, weil sie etwas „verheimlichen“, sondern weil sie in ihrem Zustand gar nicht dazu in der Lage sind. Sie sind zu sehr mit sich selbst beschäftigt, mit Angst, mit Orientierungslosigkeit, mit dem Versuch, irgendwie zurechtzukommen.

Wenn sich dieser Zustand verändert, wenn wieder Ruhe einkehrt und Verbindung möglich wird, beginnt sich oft auch im Außen etwas zu bewegen.

Diese Erfahrung mache ich nicht nur bei vermissten Tieren. Auch bei Unruhe, bei Veränderungen oder wenn man einfach spürt, dass etwas nicht stimmt, zeigt sich immer wieder, wie viel sich lösen kann, wenn eine echte Verbindung entsteht.

Wenn Du das Gefühl hast, dass Dein Tier gerade Unterstützung braucht, kann genau das ein erster, wichtiger Schritt sein.

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