Ich liebe Tiere und manchmal halte ich kaum aus, was ihnen geschieht. Was mache ich mit dieser Hilflosigkeit?
Ihr Lieben,
jetzt im Herbst muss ich wieder besonders oft an Prinz Harry denken.
Prinz Harry ist der kleine Igel aus unserem Garten und natürlich auch einer der Protagonisten meiner Fabelhaften Tiergeschichten. Das Besondere an unserer Geschichte ist: Lange Zeit hatte ich ihn selbst überhaupt nicht gesehen. Andere hatten ihn gesehen, ich fand seine Spuren und wusste, dass er da war.
Gerade jetzt, wenn überall Laub zusammengerecht, Hecken geschnitten und Gärten winterfest gemacht werden, kommt mir diese Geschichte wieder sehr nahe.
Denn nur weil wir ein Tier nicht sehen, heißt das nicht, dass es nicht da ist.
Genau das beschäftigt mich im Moment sehr. Wenn ich sehe, wie achtlos manchmal mit Lebensräumen von Tieren umgegangen wird oder wenn mir Bilder von Tieren begegnen, die leiden oder sogar gequält werden, schnürt es mir manchmal regelrecht das Herz zusammen.
Ich kenne dann auch Wut und Verständnislosigkeit.
Doch die Engel erinnern mich immer wieder an etwas anderes:
Bleib nicht in der Sorge. Bleib nicht in der Wut. Erinnere Dich daran, was Du tun kannst.
Wir können nicht überall gleichzeitig sein. Ich kann nicht zu jedem Igel laufen, der in Gefahr ist. Ich kann nicht jedes Tier retten, dessen Geschichte mir irgendwo begegnet.
Aber ich kann die Engel rufen.
Gerade bei den Tieren arbeite ich sehr gerne mit Erzengel Ariel. Ich bitte sie und die Engel, zu den Tieren zu gehen, die gerade Schutz und Beistand brauchen. Und ich bitte darum, dass genau die richtigen Menschen auf diese Tiere aufmerksam werden, Menschen, die hinschauen, handeln und helfen können.
Manchmal bete ich ganz einfach:
Ihr lieben Engel, geht dorthin, wo ich selbst nicht sein kann.
Beschützt die Tiere, die gerade Hilfe brauchen.
Lasst die richtigen Menschen zur richtigen Zeit aufmerksam werden und handeln.
Führt sie zueinander.
Danke. ❤️
Denn etwas, das wir leicht vergessen, wenn uns etwas sehr am Herzen liegt, ist unsere eigene Kraft.
Sorge allein verändert noch nichts. Wut allein verändert noch nichts. Aber wir können unsere Liebe ausrichten. Wir können beten. Wir können die Engel um Unterstützung bitten. Und anschließend können wir fragen:
Was kann ich selbst als Nächstes tun?
Auch diese Frage stelle ich immer wieder. Und ich erlebe, dass mir die nächsten Schritte gezeigt werden.
Auch unseren eigenen Garten schütze ich energetisch. Gerade mitten in der Stadt empfinde ich es als ein großes Geschenk, wenn sich hier Tiere einfinden und offenbar einen geschützten Platz entdecken. Prinz Harry gehört für mich ganz besonders dazu. 🦔❤️
Vielleicht magst Du deshalb in diesen Herbsttagen auch einmal anders auf Deinen Garten, den nächsten Park oder einen Laubhaufen schauen.
Und wenn Dich irgendwo das Schicksal eines Tieres berührt und Du selbst nicht helfen kannst, dann erinnere Dich:
Du bist nicht machtlos.
Schick die Engel.
Sprich ein Gebet.
Frage danach, ob es etwas gibt, das Du selbst tun kannst.
Ein Gebet für Tiere, die im Laub Schutz suchen 🦔🍂
Gerade jetzt im Herbst sehe ich immer wieder große Laubhaufen, die über längere Zeit liegen bleiben. Für Tiere können sie in dieser Zeit zu einem vermeintlich sicheren Rückzugsort werden, obwohl das Laub irgendwann wieder abtransportiert wird.
Wenn ich an einem solchen Laubhaufen vorbeikomme, rufe ich Erzengel Ariel und die Naturengel. Und wenn ich Tage später wieder dort vorbeikomme, erinnere ich sie auch noch einmal daran.
„Erzengel Ariel und Ihr lieben Naturengel,
ich bitte Euch: Geht zu all den Tieren, die hier Schutz gesucht haben.
Zeigt ihnen einen anderen Platz, an dem sie wirklich geschützt und sicher sind, denn hier ist es nicht sicher.
Führt sie dorthin und begleitet sie auf ihrem Weg.
Ich danke Euch von Herzen.
Amen.“
Und dann vertraue ich darauf, dass die Engel wirken.
Genau das ist für mich der Unterschied zwischen in der Sorge stecken zu bleiben und die eigene Kraft wieder einzusetzen. Du kannst das auch!
Ich kann nicht jeden Laubhaufen bewachen. Ich kann nicht überall gleichzeitig sein. Aber ich kann aufmerksam sein, ich kann die Engel rufen, ich kann beten – und ich kann handeln, wenn mir gezeigt wird, dass ich selbst etwas tun kann.
Und weil Prinz Harry gerade wieder so präsent ist, möchte ich Dir auch einen kleinen Ausschnitt aus seiner Geschichte in meinen Fabelhaften Tiergeschichten dalassen:
Ein kleiner Ausschnitt aus der Geschichte von Prinz Harry 🦔
Am Morgen war das Futter verschwunden. Doch wir leben nahe der Stadt. Dort gibt es nicht nur Igel. Dort gibt es auch Ratten. Und so begann mein kleiner innerer Krimi. Wer hatte hier in der Nacht gefressen? Der Igel oder doch eine Ratte?
Während ich noch darüber nachdachte, fiel mein Blick wie von selbst auf eine Stelle im Garten. Dort lag die Antwort. Zugegeben, sie war weder besonders romantisch noch besonders spirituell, aber sie war eindeutig.
Igelkacka.
Wir haben sie mehrfach analysiert. Eindeutige Igelkacka.
Ich musste so lachen, denn genau so war Prinz Harry. Er zeigte sich mir nie, aber er hinterließ Nachrichten.
[…]
„Liebe Claudia,
ich lebe noch.
Alles in Ordnung.
Dein Prinz Harry.“
Manchmal beginnt Veränderung ganz leise.
Mit einem Gebet. Mit einem Blick unter einen Laubhaufen. Oder mit einem kleinen Igel, den man vielleicht gar nicht sieht und der trotzdem da ist. ❤️
Mit ganz viel Licht und Liebe
Claudia Elisa
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