Betreff: Die Igel schlagen Alarm. Und die Ratten? Die retten die Welt! 🦔🐀❤️
Was wäre, wenn die Tiere uns gerade etwas ganz Wichtiges sagen möchten?
Ihr Lieben,
manchmal habe ich das Gefühl, die Natur rüttelt und schüttelt gerade an uns Menschen.
„Hallo! Ist da jemand? Könnt Ihr uns hören? Könnt Ihr uns sehen?“
Ganz vorne stehen momentan ausgerechnet die Igel.
Diese kleinen, stacheligen Gesellen, die wir seit unserer Kindheit lieben. Die in Bilderbüchern durch raschelndes Herbstlaub spazieren, die Äpfel auf ihren Stacheln balancieren (was sie in Wirklichkeit natürlich nicht tun 😂) und die irgendwie zu unserer Vorstellung von einer heilen Welt gehören.
Ein Igel im Garten. Ein Vogel, der morgens singt. Ein Schmetterling auf einer Blüte.
So fühlt sich ein Stück Paradies an.
Doch dieses Paradies gerät immer mehr aus dem Gleichgewicht.
Igel finden zu wenig Nahrung und geeignete Lebensräume. Vögel finden immer weniger Insekten. Und selbst wer helfen möchte, stößt manchmal an Grenzen. Nicht jeder hat einen Garten, und wo gefüttert wird, taucht schnell die Sorge auf, damit auch Ratten anzulocken.
Ach ja, die Ratten!
Jetzt muss ich Euch unbedingt etwas erzählen.
Vor Kurzem erreichte mich eine Geschichte, die mich wirklich zum Schmunzeln brachte.
In Tansania werden afrikanische Riesenhamsterratten darauf trainiert, geschmuggelte Wildtierprodukte aufzuspüren. Elfenbein, Nashornhorn und Schuppen von Schuppentieren können diese außergewöhnlichen Spürnasen am Geruch erkennen.
Und das offenbar mit erstaunlichem Erfolg!
Stellt Euch das einmal vor: Während wir Menschen bei einer Ratte oft die Nase rümpfen, setzt sie ihre eigene Nase ein, um bedrohte Tiere zu schützen.
Ist das nicht herrlich? 🐀❤️
Da sind wir schon bei einer Frage, die mich sehr beschäftigt.
Wer hat eigentlich entschieden, welche Tiere wir lieben und welche nicht?
Den Igel finden wir süß. Die Ratte ekelig.
Den Hund nehmen wir mit ins Bett. Das Schwein sperren wir in einen Stall.
Die Katze bekommt einen Namen, ein weiches Körbchen und vielleicht sogar ein eigenes Geburtstagsgeschenk. Das Huhn bekommt häufig nicht einmal die Möglichkeit, ein artgerechtes Leben zu führen.
Sie sind alle fühlende Lebewesen.
Sie alle möchten leben.
Sie alle haben ihre ganz eigene Persönlichkeit, ihre Bedürfnisse und ihre Art, mit dieser Welt in Verbindung zu sein.
Ist es nicht merkwürdig, wie unterschiedlich wir sie behandeln?
Könnte es sein, dass genau hier etwas beginnt, das wir Menschen verändern dürfen?
Vielleicht beginnt eine neue Welt damit, dass wir aufhören, die alte ständig in Gut und Schlecht einzuteilen.
Ich frage mich manchmal, ob wir mit diesen Bewertungen nicht auch unsere eigene Wirklichkeit erschaffen.
Wir entscheiden, was liebenswert ist. Was nützlich ist. Was stört. Was geschützt werden soll. Und was wir lieber nicht sehen möchten.
Besonders schmerzhaft wird das für mich, wenn ich an unsere sogenannten Nutztiere denke.
Schweine, Kühe, Hühner und so viele andere Tiere, deren Leben in der industriellen Tierhaltung häufig von Enge, Angst, Trennung und Leid geprägt ist.
Was wir diesen Lebewesen antun, ist für mich kaum in Worte zu fassen.
Doch möchte ich heute nicht mit Euch in diesem Schmerz stehen bleiben.
Denn ich glaube nicht, dass wir eine liebevollere Welt erschaffen, indem wir uns ausschließlich mit ihrem Leid beschäftigen.
Ich glaube, wir brauchen eine Vision. Eine Vision, die so schön ist, dass unser Herz beginnt, sich ihr zu öffnen.
Eine Erde, auf der wir Tiere nicht mehr nach ihrem Nutzen beurteilen.
Auf der wir nicht mehr zwischen wertvollem und weniger wertvollem Leben unterscheiden.
Auf der Mitgefühl nicht an der Stalltür endet.
Und auf der wir Menschen wieder begreifen, dass wir nicht über der Natur stehen, sondern ein Teil von ihr sind.
Vielleicht klingt das für manche wie eine Utopie.
Aber war nicht vieles, was heute selbstverständlich ist, irgendwann einmal eine scheinbar unmögliche Vorstellung?
Und wer sagt eigentlich, dass wir unsere Zukunft nicht auch mit Freude, Liebe und einem offenen Herzen gestalten dürfen?
Ich bin sogar davon überzeugt, dass wir genau diese Energie brauchen.
Nicht immer mehr Angst. Nicht immer mehr Schuldgefühle. Nicht immer mehr Gegeneinander.
Sondern eine Vorstellung davon, wie wunderschön unsere Erde sein könnte.
Und deshalb möchte ich heute einen ganz besonderen Film mit Euch teilen.
„Eines Tages“ von ANINOVA.
Ein Film, der uns gedanklich in die Zukunft mitnimmt. In eine Welt, in der wir Menschen gelernt haben, anders mit Tieren umzugehen. Eine Welt ohne Tierleid.
Mich berührt besonders, dass junge Menschen eine solche Vision sichtbar machen.
Denn genau das brauchen wir: Menschen, die nicht nur sehen, was falsch läuft, sondern die sich trauen, sich etwas völlig anderes vorzustellen.
Ich wünsche mir, dass Ihr Euch diesen Film anschaut. Nicht mit dem Gedanken, dass das alles sowieso nicht möglich ist.
Sondern vielleicht einmal mit der Frage:
Was wäre, wenn es eines Tages wirklich so sein könnte?
Und was wäre, wenn wir schon heute damit beginnen, diese Zukunft in unseren Herzen lebendig werden zu lassen?
Ich werde Euch bis zum Jahresende immer wieder zu dieser Vision einladen.
Auch bei meinem Live am 29. November möchte ich dieses Thema aufgreifen. Genauere Informationen dazu folgen noch.
Bis dahin habe ich einen kleinen Wunsch.
Wenn Ihr das nächste Mal einen Igel seht, denkt daran, dass er vielleicht gerade ein ziemlich wichtiger Botschafter ist.
Und wenn Euch eine Ratte begegnet, dann denkt doch einmal an ihre afrikanischen Verwandten, die mit ihren feinen Nasen zum Schutz bedrohter Tiere beitragen.
Vielleicht schenkt Ihr ihr dann sogar ein kleines Lächeln. 😊
Denn wer weiß, vielleicht beginnt die Veränderung unserer Welt manchmal genau dort, wo wir aufhören zu urteilen und anfangen zu lieben.
Von Herzen
Eure Claudia Elisa❤️
🎬 Hier könnt Ihr den Film „Eines Tages“ von ANINOVA anschauen: